Der Jive ist ein ursprünglich US-amerikanischer Tanz im 4/4-Takt, der ternär geteilt wird, d.h. es erfolgt eine Drei-teilung des Notenwerts. Auf Turnieren wird er bei 44 Takten pro Minute getanzt, ansonsten gibt es ihn auch bei 32 bis 40 Takten pro Minute. Er hat vielfältige verwandte Vorläufer afroamerikanischen Ursprungs, so z.B. Lindy Hop, Blues, Swing, Boogie-Woogie oder Rock 'n' Roll.
Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Charakteristisch sind offene Figuren, bei denen der Herr mit seiner linken Hand die rechte Hand der Dame fasst, diverse Kicks und Twist. Im Gegensatz zu Rumba und Cha-Cha-Cha werden Merengue-Hüften getanzt, d.h. das diese über dem Standbein verbleibt und erst nach dem Gewichts-wechsel auf die andere Seite wechselt. Die Schritte werden über den Ballen und die Innenkante der Füße angesetzt.
In der Praxis sieht das Ganze dann übrigens so aus: