Der ursprünglich aus der afro-brasilianischen Musik stammende Musik- und Tanzstil der Samba wurde in seiner europäischen Variante 1959 in das Turnierprogramm der lateinamerikanischen Tänze aufgenommen und hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform gemein. Samba wird für gewöhnlich in einem 2/4-Takt bei einem Tempo von 50 bis 53 Takten pro Minute getanzt.
Es gibt verschiedene Rhythmen in der Samba. Einmal wird zwischen Körper- und Fußrhythmus unterschieden. Der Körperrhythmus durch eine Vorwärts-Rückwärts-Bewegung des Beckens, jeweils auf "slow", wiedergegeben. Je nach Art der getanzten Figur entsteht ein unterschiedlicher Rhythmus der Füße. Typisch für die Samba sind deutliche, schnelle Hüftbewegungen und das Bouncen genannte komplexe Vor und Zurück des Unterkörpers durch leichtes Strecken und Beugen des Standbeinknies, das aber nicht ein Heben des Oberkörpers beinhalten darf. Der Grund-rhythmus der mehr stationären Figuren wird mit dem Zählmaß one-a-two bezeichnet. Dabei entsteht ein 2/4-Takt aus drei Schritten, wobei der erste Schritt 3/4, der zweite Schritte 1/4 und der dritte Schritt einen ganzen Schlag ein-nimmt. Dieser Grundrhythmus wird häufig variiert, bspw. werden gelaufene Figuren im Rhythmus slow-quick-quick oder auch quick-quick-slow gezählt. In einigen Figuren wird hiervon ein slow aufgelöst, so dass sich ein Rhythmus slow-quick-quick-quick-quick-quick-quick ergibt.
In der Praxis sieht das Ganze dann übrigens so aus: