Der Schwebebalken besteht aus einem 5m langen und nur 10cm (!!) breiten Holzbalken, der sich auf Stützen bis zu 1,20m über dem Boden befindet. Zur Veranschaulichung zeichne man sich folgendes Bild: ein schmaler Bordstein – und NUR der Bordstein, ohne Fußweg – der in etwa 1,20m aufgehängt wurde und auf dem man dann ohne zu wackeln oder gar runter zu fallen laufen, springen, sich drehen und noch andere Dinge tun muss. Typische Übungen auf dem Schwebebalken sind Sprünge, Drehungen, Halteteile und Überschläge vorwärts und rückwärts. Zum Repertoire moderner Übungen gehören insbesondere Flickflacks, Rondat, Salti vorwärts und rückwärts, sowie Handstanddrehungen.
Turnen auf dem Schwebebalken ist seit 1936 eine olympische Disziplin.
deutsche Olympiasiegerinnen:
leider keine
deutsche Weltmeisterinnen:
1970 Erika Zuchold (DDR)
1981 Maxi Gnauck (DDR)
So viel zur Theorie, jetzt zur Praxis. Um die Entwicklung im Laufe der Zeit besser dokumentieren zu können, habe ich Beispiele aus verschiedenen Jahren zusammengetragen:
Olga Korbut (1972):
Nadia Comaneci (1976):
Mary Lou Retton (1984):
Henrietta Onodi (1990):
Gina Gogean (1997):
Svetlana Khorkina (2004):