Der Stufenbarren ist ein Barren mit verschieden hohen Holmen. Dabei wird der untere nach dem CdP auf 1,66m und der obere auf 2,46m eingestellt, gemessen ab Boden inkl. 20cm Matten. Auf Anfrage kann das Gerät aber noch um 5cm erhöht werden. Anfangs wurde für den Stufenbarren ein normaler Parallelbarren genommen und einfach die Holme unterschiedlich hoch eingestellt. Mittlerweile ist der Stufenbarren ein eigenes Gerät, bei dem auch der Zwischenraum zwischen den Holmen im Vergleich zum früheren Aufbau schon fast um das Doppelte gewachsen ist. Die Vorfühungen der Frauen am Stufenbarren ähneln dem Reckturnen der Männer.
Seit den Olympischen Spielen in Helsinki 1952 ist der Stufenbarren eine olympische Disziplin.
deutsche Olympiasiegerinnen:
1972 Karin Janz (DDR)
1980 Maxi Gnauck (DDR)
deutsche Weltmeisterinnen:
1970 Karin Janz (DDR)
1974 Annelore Zinke (DDR)
1979 Maxi Gnauck (DDR)
1981 Maxi Gnauck (DDR)
1983 Maxi Gnauck (DDR)
1985 Gabriela Fähnrich (DDR)
1987 Dörthe Tümmler (DDR)
So viel zur Theorie, jetzt zur Praxis. Um die Entwicklung im Laufe der Zeit besser dokumentieren zu können, habe ich Beispiele aus verschiedenen Jahren zusammengetragen:
Olga Korbut (1972):
Nadia Comaneci (1976):
Mary Lou Retton (1984):
Henrietta Onodi (1990):
Gina Gogean (1997):
Svetlana Khorkina (2004):