Eigentlich sind sich Tanzen und Spielen in ihrer Wesensart sehr ähnlich: Es geht nicht darum, durch gezieltes Tun einen bestimmten Zweck zu erreichen, sondern darum, durch die Beschäftigung an sich Spaß zu haben (und es macht irrsinnig Spaß!!
) oder Leute kennen zu lernen. Die Verbindung aus tänzerischer Bewegung und gleichzeitigem Musikgenuss bereitet Tänzern Glücksgefühle, die sich bis zur Trance oder Ekstase steigern können. Besonders in der körperlichen Nähe des Paartanzes äußern sich Wünsche nach Zuneigung, aber auch Trost und menschlicher Wärme an sich, das geistige Einlassen auf den Partner schafft gegenseitiges Vertrauen.
Tanzen dient aber auch als Sport und fördert Muskelaufbau, Motorik, Koordination und Gleichgewichtssinn, und so ganz nebenbei verbessert es auch die Kondition. Das erfolgreiche Erlernen, Planen und Umsetzen komplexer Bewe-gungsabläufe bildet Selbstvertrauen und unterstützt ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper (man denke nur an den Spruch: "Wie jemand tanzt, so ist er beim Sex."
– und ganz ehrlich: oft genug entspricht das auch der Wahr-heit). Im Turniertanz kann die Überlegenheit gegenüber anderen unter Beweis gestellt und der persönliche Ehrgeiz gestillt werden.
Der moderne internationale Gesellschafts- und Turniertanz ist vor allem geprägt durch das Welttanzprogramm mit den Standard-, sowie den jüngeren lateinamerikanischen Tänzen.
Hierzu mal eine kleine Übersicht und ein paar weitere Details...
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Takt |
Takte pro Minute |
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Standard
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3/4-Takt |
30
27-29
50-52
31-33 |
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44
50-53
58-62 |